Draußen wird es immer schmuddeliger und es wird nicht mehr lange dauern, bis der Herbst uns mit nasskaltem Wetter völlig eingeholt hat. Da wird es an der Zeit im Kleiderschrank zu checken, ob schon genug Platz frei geräumt wurde, damit die warmen Damenjacken für die kalte Jahreszeit wieder aus der Unterbettkommode oder ähnlichen Lagerungsstätten hervorgeholt werden kann.
Wer beim Entstauben der Winterjacke herausfindet, dass diese nicht mehr den Anforderungen der kalten Jahreszeit(en) entspricht, wird dann auf Shopping-Tour gehen müssen. Dies kann bei einer zierlichen Figur aber auch mal ein paar Nerven kosten, vor allen Dingen bei dickeren Jacken. Je nach Schnitt und Umfang der Damenjacke sieht man auf einmal so aus, als hätte man sich das gute Stück bei einem Erwachsenen geliehen. Kopf und Beine bleiben schließlich zierlich und in der Mitte sieht man aus, als hätte man eine Rettungsweste an.
Doch darum muss man sich in diesem Jahr keine Sorgen machen, der Trend geht nämlich weg von ausufernden Steppjacken hin zu gemütlichen Wolljacken. Diese haben den klaren Vorteil, dass sie schon vom Ausgangsmaterial her nicht so voluminös daher kommen, wie ihre mit bspw. Daunen gefüllten Pendants. Zugleich orientiert man sich an klassischen Schnitten, die etwas enger anliegen. Denn weit geschnittene Jacken bieten natürlich keinen Vorteil mehr. Statt wie der Marshmellow-Mann sieht man dann wie das kleine Gespenst am Tage aus. Darum zu einem körperbetonten Schnitt greifen, so gibt man dann auch im Wintermantel bzw. der Winterjacke ein einheitliches Bild ab und wirkt nicht wie eine Cartoonfigur
So macht das Shoppen nach neuen Damenjacken doch direkt wieder viel mehr Spaß.
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10. November 2010
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